Hola!
der strahlende Sonnenschein musste genutzt werden und die erste überstandene Prüfung von Ulle bot ebenfalls Anlass, mal wieder die Boards aufs Dach zu schnallen und nach Piha zu fahren. Begleitet wurden wir diesmal von der Trithlon-besessenen Celia und deren Bekannten Timo, einer echten rheinischen Frohnatur. Der Spass im Wasser hatte für mich nach drei Stunden abrupt ein Ende, als ich unglücklich vom Brett abstieg und mein Brett in die Luft schnellte, um mir beim Wiedereintritt in das Wasser mit der Finne ein Stück Fuss wegzuhobeln.
Sieht aber schlimmer aus als es wohl ist. Hoffe dennoch, dass ich in Zukunft vor weiteren Einblicken in das breite Gefahrenspektrum des Surfsports verschont bleibe.
Anschliessend haben Ulle und ich uns noch zu Celia nach Hause zum Kochen eingeladen. Leider teilt sie ihr Quartier mit Spass-Abstinzlern in den Mitt-Dreißigern, die über unser Auftauchen nach 21:00 wenig erfreut waren. Das Essen war aber der Hammer - ein 800gr Gourmet-Streak hilft einem schnell wieder auf die Beine.
Photos von diesem wunderschönen Tag und seinem blutigen Ende gibt es unter Sunshine-Surf.
Auf meine unseriöse Studie über die Auswirkungen der gemeinsamen kulturellen Wurzeln von Europa und Lateinamerika auf die Erfolgswahrscheinlichkeit von überregionalen Unternehmensübernahmen und -zusammenschlüssen habe ich enttäuschende 65% bekommen...man sagt aber, dass ich damit die viertbeste Arbeit abgegeben hätte. Und vor dem Hintergund einer 50%igen Durchfallquote wird dieses Ergebnis schon fast zum Erfolg. Auf jeden Fall erhöht es den Leistungsdruck für die Abschlussklausur am kommenden Mittwoch. Sorgen machte mir die Bemerkung von Anneke, die gestern entsetzt feststellte, dass bei Text 37 eine halbe Seite nicht in den Unterlagen ist. Da gibt es einen großen Rückstand aufzuholen. Morgen gehts los.
Die acht Malayen in unserem Haus verhalten sich für ihre Anzahl sehr unauffällig - nur der zweistündige allmorgige Duschmarathon fesselt mich länger als geplant ans Bett.