Hallo!
seit gestern ist es soweit: die Freiheit hat mich wieder. Endlich Urlaub. Würde mal fast sagen, dass ich mir echte Semesterferien nach Dauerstress seit nunmehr einem Jahr auch redlich verdient habe.
Die letzte Prüfung - 'Trade & Development' - lief entgegen der Ankündigungen doch eher suboptimal. Wir hatten vorher sechs Fragen bekommen, die drankommen werden. Zwei waren obligatorisch und zwei weitere aus den restlichen vier zu wählen. Leider hatte ich mich zur Frage, ob marginale Ineffizienz ähnlich wie Fettleibigkeit nur ein Problem der reichen Länder wäre, aus Zeitgründen nicht beschäftigt. Die Freude war groß, als ich lesen musste, dass eben diese zum Pflichtteil gehörte.
Nicht-Bestehen ist wohl dennoch eher unwahrscheinlich, aber mit dem Anrechnen lassen daheim wird es mal nichts.
Meine letzten Tage in Auckland werde ich zum größten Teil mit Ulle im Wasser verbringen. Schließlich bleibt mir nicht mehr viel Zeit, auf dem Board so sicher zu werden, dass ich auch alleine im Line-Up überlebe. Für mich sah es heute in Piha schon ganz gut damit aus, weniger aber für die anderen: in einer ziemlich großen Welle wurde mir mein Board entrissen und hat einen Kiwi getroffen, der in Folge dessen ziemlich angepisst war. Die nächste schon gebrochene Welle bin ich dann im Liegen gefahren... unfähig zu lenken direkt auf Ulle zu, der aber nach einer Schrecksekunde untergetaucht ist und ich so ohne ihn mit meinen Finnen zu filetieren über ihn hinweg gesurft bin. Sehe da noch Handlungsbedarf.
Ansonsten natürlich alles klar. Super Wetter, Freizeit und der anstehende Besuch meiner werten Eltern - was braucht man mehr zum Glücklichsein?