Hallo!
die letzten beiden Tage alleine unterwegs waren echt ziemlich entspannt: gemuetliches Fahren mit offenen Fenster, strahlender Sonnenschein und knapp 30 Grad, meistens wenig Verkehr auf den Strassen... und dabei meine einzige CD -von Donovan Frankenreiter- im Radio. Ein schoenes Gefuehl von Freiheit.
Reinhoeren lohnt sich in diese CD auf jeden Fall - auch im winterlichen Deutschland. Focus online schreibt in der Kritik: 'So ist es kein Wunder, dass man bei den 13 Tracks seines Solodebütalbums das Gefühl hat, den Wind, Wasser und die Wärme der Sonne im Gesicht zu spüren.'
Die erste Nacht habe ich in Mossel Bay in einem Backpackers im ersten Stock eines kubanischen Restaurants verbracht. Ein gemuetliches 20-Bett Zimmer mit vierstoeckigen Betten. Die letzte Nacht in einem Backpacker ausserhalb von Plettenberg Bay, das mehr an einen Ponyhof erinnert hat. Das Hostel hat nur 16 Betten, aber schon damit schien die Besitzerin vollkommen ueberfordert zu sein. Fuer 10,- Euronen gab es das Einzelzimmer. Den einzigen anderen Gast, den ich getroffen habe, war Jack, ein Suedafrikaner, der im Fernsehraum vor meinem Zimmer mit einer Zigarre und einer Flasche Champagner auf der Couch sass und schon nachmittags um 4 ziemlich besoffen war. Das liebe ich am Reisen - morgens nicht zu wissen, wo man abends einschlafen wird.
Die legendaere Gardenroute ist bis jetzt ganz schoen, wobei die Schoenheit wohl eher relativer als absoluter Natur ist - nach der Oede um Kapstadt ist jedes Gruen eine willkommene Abwechslung. Fuer sich selbst genommen ist die Strecke aber bislang nichts wirklich besonderes...aber vielleicht liegt das auch an meinen Eindruecken von Neuseeland.
Die Conditions zum Surfen sind erbaermlich, ich war noch kein einziges Mal im Wasser. Heute geht es weiter nach Jeffreys Bay, wo ich im Ferienhaus von Wimpie und dessen Familie Sylvester feiern werde.
Mehr von dort.